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Was sind Methoden der mobilen Datenerfassung?
Mobile Sensorik und EMA kurz für "Ecological Momentary Assessment" sind Methoden, mit denen man das Verhalten, Erleben oder auch den Gesundheitszustand von Menschen im Alltag erfassen kann. Die Erfassung findet nicht im Labor statt, sondern im normalen Leben der Menschen.
Mobile Sensorik bezeichnet das passive Messen von Körper- oder Umgebungsdaten mit Hilfe von tragbaren - mobilen - Geräten. Dazu zählen z.B. Smartphones, Smartwatches. Diese können mittels eingebauten Sensoren unter anderem die Bewegung (z.B. Schritte), die Herzfrequenz, den Standort oder Umgebungsgeräusche oder die Helligkeit wahrnehmen. Diese Daten werden von den Geräten und Sensoren passiv und ohne Aufmerksamkeitszuwendung der Nutzer*innen erfasst.
Bei EMA werden den Nutzer*innen täglich mehrmals Fragen auf dem Smartphone gestellt, die aktiv von den Nutzer*innen beantwortet werden sollen. Mit den Fragen sollen unter anderem Gefühle und Erlebnisse in Erfahrung gebracht werden. Eine mögliche Frage wäre "Wie gestresst fühlst du dich gerade?". Die Beantwortung kann entweder per Angabe in einer Skala erfolgen, teilweise gibt es auch offene Antwortfelder, in denen um eine kurze Antwort gebeten wird. Der Hauptunterschied besteht darin, dass bei mobiler Sensorik die Daten passiv erfasst werden und bei EMA aktiv Daten eingegeben werden müssen.
Diese Infografik zeigt alles auf einen Blick: